Hühner

Wenn man das Märchenturm-Grundstück betritt, wird man meistens als Erstes von unseren vier großen, lieben Brahma-Damen begrüßt: Chantal, Hinata, Hedwig und Wednesday.

Unsere Hühner gehören bei uns einfach zum Alltag dazu. Dank ihnen haben wir regelmäßig frische, leckere Eier, die wir zum Backen verwenden oder auch einfach mal essen.

Die Kinder dürfen die Hühner füttern, streicheln und natürlich auch fleißig nach Eiern suchen.

So erleben die Kinder ganz nebenbei, wo Eier eigentlich herkommen und dass Lebensmittel nicht einfach im Supermarkt entstehen. Sie können die Hühner beobachten, ihre unterschiedlichen Charaktere kennenlernen und lernen, vorsichtig und respektvoll mit Tieren umzugehen. Auch Verantwortung und Fürsorge gehören ganz natürlich dazu.

Und natürlich freuen wir uns alle, wenn wieder ein paar frische Eier im Nest liegen.

Unsere Tiere

Kaninchen

Auf der anderen Seite des Gartens befindet sich unsere Kaninchenvilla mit unseren drei Deutschen Widdern: Kiki, Bob und Totoro. Sie sind sehr neugierig und erstaunlich zutraulich - das Wort Angsthase passt auf sie jedenfalls nicht wirklich.

Die Kaninchen dürfen sich meistens frei in ihrem Bereich im Garten bewegen und schauen ganz genau, wer da so vorbeikommt. Jeder Besucher wird erst einmal gründlich abgesucht - vielleicht gibt es ja etwas Leckeres zu holen! Sie lassen sich gerne streicheln, besonders natürlich, wenn man dabei auch ein bisschen Futter in der Hand hat.

Wenn gerade kein Leckerchen in Sicht ist, liegen sie aber auch gerne ganz entspannt irgendwo im Garten und beobachten in aller Ruhe, was um sie herum passiert.

Für die Kinder sind die Kaninchen eine tolle Möglichkeit, zu lernen, ruhig und vorsichtig mit Tieren umzugehen. Wenn man zu wild oder hektisch ist, hoppeln sie eben davon. Die Kinder merken schnell, dass sie sich langsam nähern und ganz zärtlich streicheln müssen, wenn sie die Kaninchen bei sich haben möchten. So lernen sie ganz nebenbei, auf die Reaktionen eines Tieres zu achten und dessen Grenzen zu respektieren.

Und ganz ehrlich: Unsere Kaninchen bringen uns auch immer wieder zum Lachen. Ob bei ihrer gründlichen Futtersuche, beim wilden Herumhoppeln oder wenn sie irgendwo völlig entspannt herumliegen - langweilig wird es mit ihnen jedenfalls nicht.

Hund

Und dann gibt es natürlich noch Shiro, unseren Husky. Wie es sich für einen echten Husky gehört, liebt er vor allem eines: Spaziergänge!

Shiro lebt nicht in den Betreuungsräumen des Märchenturms, sondern in unserem privaten Teil des Hauses. Deshalb sehen die Kinder ihn meistens beim Kommen und Gehen, wenn er draußen auf unserem großen Balkon ist, oder wenn er uns auf unseren Spaziergängen begleitet.

Shiro liebt Kinder und Menschen generell und ist es gewohnt, dass Kinder um ihn herum sind. Wenn er auf dem Balkon ist, begrüßt er jeden ganz freundlich und freut sich einfach, wenn jemand vorbeikommt. Dabei wedelt er fröhlich mit dem Schwanz - bellen tut er tatsächlich nie.

Wenn die Kinder Kontakt zu Shiro haben, dann meistens auf unseren Spaziergängen. Die Kinder sitzen dabei im Bollerwagen und können Shiro von dort aus streicheln, wenn sie möchten.

Ich finde es schön, dass die Kinder so ganz selbstverständlich den Umgang mit einem größeren Hund kennenlernen und merken: Ein großer Hund muss nicht beängstigend sein. Shiro gehört einfach mit zum Alltag dazu. Die Kinder können ihn begrüßen, ihn beim Spaziergang streicheln oder einfach ganz entspannt in seiner Nähe sein.

So wird der Umgang mit einem Hund ganz selbstverständlich zu einem kleinen Teil unseres Alltags - und Shiro freut sich sowieso über jeden, der ihn streicheln möchte. 

Bartagame

Etwas ganz Besonderes unter unseren Tieren ist unsere Bartagame Lumi - von den Kindern liebevoll „Dino“ genannt. Sie lebt in ihrem großen Terrarium in unserem privaten Teil des Hauses und ist deshalb nicht jeden Tag bei uns in der Kindertagespflege. Manchmal darf sie uns aber besuchen kommen und dann ist sie natürlich ein kleines Highlight.

Die Kinder dürfen Lumi vorsichtig streicheln und ihr auch mal ein Stück leckeres Obst oder Gemüse anbieten. Sie ist an Kinder gewöhnt und lässt sich ganz entspannt streicheln.

Lumi ist natürlich ein ganz anderes Haustier und wenn man sie anschaut, versteht man auch sofort, warum die Kinder sie Dino nennen - ein bisschen wie ein kleiner Dinosaurier sieht sie schon aus!

Auch das Anfassen fühlt sich ganz anders an als bei unseren Tieren mit Fell. Die Kinder können dadurch ganz unterschiedliche Tiere kennenlernen und erleben, dass sich nicht jedes Tier gleich anfühlt oder sich gleich verhält. Dabei lernen sie, vorsichtig und behutsam mit einem Tier umzugehen und bekommen ganz nebenbei einen kleinen Einblick in die Welt der Reptilien.

Und natürlich ist es für die Kinder jedes Mal etwas Besonderes, wenn plötzlich unser kleiner „Dino“ zu Besuch kommt.

Hamster

Dann gibt es noch Lily, unseren kleinen Teddyhamster. Sie lebt im Zimmer unserer Tochter in unserem privaten Teil des Hauses und kommt uns manchmal besuchen.

Lily ist eine ganz liebe und neugierige kleine Hamsterdame. Sie schaut sich gerne alles ganz genau an und freut sich natürlich auch über ein kleines Stückchen Obst oder Gemüse. 

Im Gegensatz zu unseren größeren Tieren ist Lily natürlich winzig und viel empfindlicher. Deshalb müssen die Kinder bei ihr besonders vorsichtig und zärtlich sein. Sie lernen schnell, dass man ein so kleines Tier nicht einfach festhalten oder zu fest streicheln darf und dass ruhige Bewegungen wichtig sind.

Gerade das finde ich schön: Die Kinder erleben, dass jedes Tier ein bisschen anders ist und man sich darauf einstellen muss. Bei Lily heißt das vor allem langsam, vorsichtig und mit ganz sanften Händen.